Veröffentlicht in Psalm

Wir aber denken an den Namen des HERRN

Psalm 20,1-10 (8)

„Jene verlassen sich auf Wagen und Rosse; wir aber denken an den Namen des HERRN, unsres Gottes.

Während in Psalm 18 der gesalbte König betet (18,51), sind Psalm 20 und 21 Gebete mit dem und für den König. Hier bittet das Volk um Gottes besonderen Schutz für den König, der womöglich bald in den Kampf ziehen muss. In einem Kampf sind nicht (nur) Größe, Stärke, Waffen, Strategie, Geschicklichkeit usw. entscheidend. Auch Speis- und Brandopfer sind keine Erfolgsgaranten (1. Sam 15,22; 1. Kor 13,3). Es kommt vor allem darauf an, auf wessen Seite, für wessen Ehre wir kämpfen. Das Volk bat Gott demütig um Gnade und Hilfe für den König und sein Vorhaben. In Vers 7 bekennt auch der König, dass er auf die Hilfe des HERRN angewiesen ist. Damals waren Pferde und Wagen im Kampf den Fußsoldaten weit überlegen. Israel verfügte aber – außer zur Zeit Salomos – kaum über solche Hilfsmittel. Sie hatten jedoch den lebendigen Gott, auf den sie vertrauten. Mit Gottes Hilfe würden sie den Kampf gewinnen. Wir können hier lernen, für die Leiter in unserer Gemeinde und Gesellschaft zu beten (1. Tim 2,1-2). Wir können auch lernen, dass der Kampf, in dem wir stehen, nur mit Gottes Hilfe gewonnen werden kann. Es ist nützlich, technische und medizinische Hilfsmittel zu haben. Über allem anderen aber sollen wir immer an den Namen unseres Herrn denken. Der Name Jesus bedeutet „Gott rettet“ (Mt 1,21). Wenn wir unter allen Umständen an ihn denken, wird Gott uns wunderbar helfen und retten.

Gebet: Herr Jesus, ich vertraue ganz auf dich, meinen Retter.

Ein Wort: Denke an Jesus und vertraue auf ihn!