Veröffentlicht in Psalm

Der HERR ist mein Gut und mein Teil

Psalm 16,1-11 (5)

„Der HERR ist mein Gut und mein Teil; du hältst mein Los in deinen Händen!

In diesem Psalm finden wir mehrere Parallelen zu Psalm 23. David drückt sein tiefes Vertrauen auf Gott aus. Zum einen beschreibt er sein eigenes rechtschaffenes Verhalten vor Gott und den Menschen. Zum anderen geht er auf seine innige Beziehung zu Gott ein. Sie ist das entscheidende Motiv für sein Verhalten. Der Psalmist hat Gefallen an den Heiligen, an denen, die zu Gottes Volk gehören. Er grenzt sich deutlich ab von denen, die andere Vorlieben haben (Götzen folgen), und will auch ihre Lobeshymnen (Trankopfer) nicht hören. Der Psalmist bezeichnet Gott den HERRN als „mein Gut und mein Teil“, also mit einem Erbgrundstück, einer krisensicheren Immobilie, und mit einem stets gefüllten Becher („Teil“). Gott, der seine Sicherheit und seine Fülle ist, hält die Zukunft in liebevollen Händen. Darum wird der Psalmist auch hinsichtlich des Todes oder der Grube (treffender: „Verwesung“) nicht wankend. Wenn er dem Wort Gottes folgt, dann geht er den Weg des Lebens – ewigen Lebens! Der Apostel Petrus zitierte in der Pfingstpredigt die Verse 8-11 (Apg 2,25-28). Er verstand sie als Verheißung auf Jesus, der von den Toten auferstanden ist und lebt. Weil Jesus lebt, wissen wir, dass die Worte des Psalmisten kein bloßer Wunschtraum waren. In Jesus beweist Gott, dass er unsere Sicherheit und Fülle ist (Joh 10,10b).

Gebet: Herr, du bist meine Sicherheit und Fülle für heute, morgen und in Ewigkeit. Ich vertraue dir und folge deinem Wort des Lebens.

Ein Wort: Sicherheit und Fülle sind im Herrn