Veröffentlicht in 2. Mose, Exodus

Denn ich bin der Herr, dein Arzt

Exodus 15,22-27 (26)

„und sprach: Wirst du der Stimme des Herrn, deines Gottes, gehorchen und tun, was recht ist vor ihm, und merken auf seine Gebote und halten alle seine Gesetze, so will ich dir keine der Krankheiten auferlegen, die ich den Ägyptern auferlegt habe; denn ich bin der Herr, dein Arzt.“

Die Israeliten sind drei Tage durch die Wüste gewandert. Bis jetzt haben sie kein Wasser gefunden. Endlich finden sie in Mara Wasser. Aber sie können es nicht trinken, denn es ist bitter. Das veranlasst das Volk, gegen Mose zu murren. Murren heißt soviel wie sich auflehnen oder rebellieren. Der Murrende ist mit einem knurrenden Hund vergleichbar. Schnell vergessen die Israeliten die empfangene Gnade der Freiheit und erheben sich gegen Mose. Wie reagiert Mose in dieser Situation? Er schreit zum Herrn. Und Gott erhört sein Gebet und zeigt ihm eine bestimmte Baumart, von deren Holz er nehmen soll. Mose wirft etwas davon ins Wasser, und es wird genießbar. An diesem Ort gibt der Herr ihnen Gesetz und Recht und prüft ihr Vertrauen. Wenn sie der Stimme Gottes gehorchen, werden sie die Heilung durch Gott erfahren. Hier offenbart er ihnen sein Wesen: „Ich bin der Herr, dein Arzt.“ Unser Gott bringt uns keine Krankheit, sondern Heilung und Stärkung. Unser Gott ist der Heilende. Wie völlig er uns in allen Bereichen heilen kann, hat er durch seinen Sohn Jesus offenbart. Weil Jesus unsere Krankheit und Schwachheit auf sich genommen hat, stehen nun für uns nur noch Heilung und Stärkung bereit. In Jesus wird unser bitteres Leben in süßes verwandelt.

Gebet: Lieber Vater, du bist mein Arzt!

Ein Wort: Der Herr ist mein Arzt!