Veröffentlicht in 2. Mose, Exodus

Israels Zug durchs Schilfmeer

Exodus 14,15-31 (29)

„Aber die Israeliten gingen trocken mitten durchs Meer, und das Wasser war ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken.“

Vor den Israeliten liegt das Rote Meer und hinter ihnen der hartnäckige Feind Pharao. Als der Pharao nahe herankommt, wird das ganze Lager von Angst ergriffen. Angst und Panik nehmen zu. Doch weil Mose an die Gegenwart Gottes glaubt, ermutigt er das Volk, auf Gott zu schauen. Tatsächlich offenbart sich der Herr und spricht zu Mose: „Was schreist du zu mir? Sage den Israeliten, dass sie weiterziehen.“ Wie können sie weiterziehen, wenn das Meer vor ihnen liegt? Sollen sie alle ertrinken? Nein, Gott will mitten durch das Meer einen Rettungsweg schaffen. Darum sollen sie weiterziehen. Dafür soll Mose nur seinen Stab über das Meer ausstrecken, und das Wasser soll sich teilen, und der Grund des Meers würde trockener Boden sein. Durch den Glauben handelt Mose so, wie es Gott sagte. Da geschieht ein Wunder. Gott teilt das Meer durch einen starken Ostwind und trocknet den Meeresboden. Der Engel Gottes stellt sich hinter Israel, um das Heer der Ägypter auf Abstand zu halten. Was tun nun die Israeliten? Durch den Glauben gehen sie durch das Rote Meer hindurch. Aber die Ägypter, die ihnen nachfolgen, ertrinken alle im Meer. Dieses Ereignis ist das letzte Gericht über die Ägypter und gleichzeitig die unwiderrufliche Befreiung für Israel.

Gebet: Lieber Vater, du kannst in jeder Lage einen Weg schaffen. Bitte öffne mir einen Rettungsweg!

Ein Wort: Gott schafft einen Weg mitten durchs Meer.