Veröffentlicht in 2. Mose, Exodus

Heiligung der Erstgeburt Israels

Exodus 12,43–13,16 (13,1.2)

„Und der Herr redete mit Mose und sprach: ‚Heilige mir alle Erstgeburt bei den Israeliten; alles, was zuerst den Mutterschoß durchbricht bei Mensch und Vieh, das ist mein.’“

Die Israeliten sind nun frei von der Sklaverei. Sie ziehen aus von Ramses nach Sukkot. Sie sind zu nur Fuß unterwegs. Ohne Frauen und Kinder mitzuzählen, sind es 600.000 Männer. Mose und Aaron erhalten Anweisungen für das Feiern des Passafestes und für die Heiligung der Erstgeburt. Kein unbeschnittener Ausländer soll vom Passalamm essen, weil er selber mit dem Passalamm nichts zu tun hat. Wenn ein Ausländer bei einem Israeliten wohnt und dem Herrn das Passa halten will, soll er zuerst beschnitten werden. Aber ein Unbeschnittener darf nicht davon essen. Denn an der Beschneidung erkennt man seine persönliche Entscheidung für die Zugehörigkeit zum Volk Gottes. Das Fest soll in den Wohnungen gehalten werden und von der ganzen Gemeinde gefeiert werden. Mose erinnert das Volk an die Bedeutung des Tages ihrer Rettung aus dem Land der Sklaverei in das Land der Verheißung durch Gottes mächtige Hand. An dieses siegreiche Ereignis sollen sie sich jährlich bei der Zeremonie des siebentägigen Festes der ungesäuerten Brote erinnern. Dieses Fest lehrt im Kern: „Heilige mir alles Erstgeburt bei den Israeliten!“ Die Hingabe der Erstgeborenen ist eine Erinnerung an Gottes mächtige Errettung. Das alles sollen die Eltern die Kinder lehre, dass sie die Bedeutung verstehen.

Gebet: Lieber Vater, ich habe eine lebendige Erinnerung an meine Rettung. Darum soll mein Haus deines sein.

Ein Wort: Eine lebendige Erinnerung am meine Rettung