Veröffentlicht in 2. Mose, Exodus

Die zehnte Plage Gottes

Exodus 12,29-42 (29)

„Und zur Mitternacht schlug der Herr alle Erstgeburt in Ägyptenland vom ersten Sohn des Pharao an, der auf seinem Thron saß, bis zum ersten Sohn des Gefangenen im Gefängnis und alle Erstgeburt des Viehs.“

Die zehnte Plage Gottes beginnt um Mitternacht. Gott der Herr tötet alle Erstgeburt in Ägypten vom ersten Sohn des Pharao an bis zum ersten Sohn des Gefangenen, sogar alle Erstgeburt des Viehs. Kein Haus im Ägypten ist davon ausgenommen. Dieses Leid ist ein eindrückliches Beispiel für Gottes Zorn über die Sünder und verdeutlicht den hohen und schmerzhaften Preis der Sünde. Die Arroganz des mächtigen Pharaos wird damit gebrochen. Im Gegensatz dazu gibt es unter den Israeliten keine Toten. Kein einziges Kind unter ihnen stirbt in dieser Nacht. Für sie ist der Tag des Gerichts Gottes der Tag der Befreiung geworden. Somit wird klar erkennbar, dass der Herr einen Unterschied macht zwischen Ägyptern und Israeliten, zwischen seinen Feinden und seinem Volk. Was macht diesen Unterschied? Es ist das, was Gott bereits angekündigt hat (13): „Wo ich das Blut sehe, will ich an euch vorübergehen und die Plage soll euch nicht widerfahren, die das Verderben bringt, wenn ich Ägyptenland schlage.“ Die Plage ist bei den Israeliten vorübergegangen, weil sie im Glauben mit dem Blut des Lammes ein Zeichen an ihren Häusern gestichen haben. Die Ägypter taten das nicht. Das ist ein klares Vorbild für das vergossene Blut und den Tod Jesu Christi, durch den wir zur Rettung kommen.

Gebet: Lieber Vater, danke für den Glauben, durch das dein Volk zur Befreiung kommt.

Ein Wort: Am Tag des Gerichts zählt der Glaube