Veröffentlicht in 2. Mose, Exodus

Das Passafest

Exodus 12,1-28 (13)

„Dann aber soll das Blut euer Zeichen sein an den Häusern, in denen ihr seid: Wo ich das Blut sehe, will ich an euch vorübergehen, und die Plage soll euch nicht widerfahren, die das Verderben bringt, wenn ich Ägyptenland schlage.“

Die Bewahrung vor der zehnten Plage und die Errettung aus der Sklaverei markierten den Beginn einer neuen Zeitrechnung. Gott legte den Weg der Errettung fest: am zehnten Tag des ersten Monats sollte jeder Hausvater ein männliches, fehlerloses Lamm auswählen und es bis zum 14. Tag verwahren. Gegen Abend sollte es geschlachtet werden und sein Blut an die Türpfosten und die obere Schwelle des Hauses gestrichen werden. Das Lamm sollte vollständig verzehrt werden, als Zeichen für ein vollständiges Opfer. Beilagen waren bittere Kräuter als Erinnerung an die bittere Zeit der Sklaverei und ungesäuertes Brot als Zeichen des Aufbruchs. Beim Essen sollte man es sich nicht gemütlich machen, sondern bereit sein zum Aufbruch. In dieser Nacht würde Gott sein Strafgericht halten und nur an den Häusern, die mit dem Blut des Passalammes markiert waren vorübergehen. (Das Wort „Passa“ bedeutet „vorübergehen“.) Das Passafest ist ein Hinweis auf die Errettung, die Gott uns durch Jesus vorbereitet hat. Jesus ist Gottes Lamm, das unsere Sünde trägt. Vor Gottes Gericht kommt es darauf an, ob wir sein Opfer angenommen und sein Blut an die Tür unseres Lebens gestrichen haben.

Gebet: Herr Jesus, Du bist das Opfer, durch das ich errettet werde. Dein Blut macht den Unterschied. Mache mich bereit, aus meinem alten Leben aufzubrechen.

Ein Wort: Rettung kommt allein durch das Blut