Veröffentlicht in 2. Mose, Exodus

Ankündigung der zehnten Plage

Exodus 11,1-10 (5)

„und alle Erstgeburt in Ägyptenland soll sterben, vom ersten Sohn des Pharao an, der auf seinem Thron sitzt, bis zum ersten Sohn der Magd, die hinter ihrer Mühle hockt, und alle Erstgeburt unter dem Vieh.“

Gott beauftragte Mose, dem Pharao eine letzte Plage anzukündigen: die Tötung der Erstgeburt. Jeder erstgeborene Sohn der Ägypter, auch der Erstgeborene des Pharao, sogar jede Erstgeburt unter den Tieren würde sterben. Der Pharao hatte bereits neun Mal erfahren, dass Gottes Ankündigungen der Wahrheit entsprachen. Aber obwohl es diesmal um das Leben seines Sohnes ging, verhärtete er weiter sein Herz gegenüber der Wahrheit. Gott wusste dies. Diesmal würde Gott selbst durch Ägypten gehen und das Gericht ausführen. Der Erstgeborene steht stellvertretend für alle anderen. Gott wollte aber einen Unterschied machen zwischen seinem Volk und den Ägyptern. Letztendlich würde es aber nicht auf die ethnische Zugehörigkeit ankommen, sondern welche Entscheidung ein Mensch hinsichtlich seiner Beziehung zu Gott getroffen hat. Auch am Ende der Zeit wird Gott beim letzten Gericht einen Unterschied machen, ob wir zu seinem Volk gehören oder nicht. Noch haben wir die Möglichkeit, uns zu entscheiden: wollen wir unsere Hoffnung auf Gott und seinen Weg der Errettung setzen, oder auf unsere menschlichen Methoden und Möglichkeiten?

Gebet: Herr, vor Dir machen nicht unsere Fähigkeiten, unser Besitz oder unsere Macht, nicht unsere Familie oder unsere Beziehungen, sondern allein unser Glaube einen Unterschied.

Ein Wort: Gott macht einen Unterschied