Veröffentlicht in 2. Mose, Exodus

Die achte und neunte Plage

Exodus 10,1-29 (22.23)

„Und Mose reckte seine Hand gen Himmel. Da ward eine so dicke Finsternis in ganz Ägyptenland drei Tage lang, dass niemand den andern sah noch weggehen konnte von dem Ort, wo er gerade war, drei Tage lang. Aber bei allen Israeliten war es licht in ihren Wohnungen.“

Mose und Aaron forderten den Pharao erneut auf, sich vor Gott zu demütigen und die Israeliten ziehen zu lassen. Andernfalls kündigten sie eine Heuschreckenplage an. Die Großen des Pharao wirkten auf ihn ein, einzulenken, um noch größeren Schaden von dem bereits durch den Hagel schwer getroffenen Ägypten abzuwenden. Der Pharao ließ Aaron und Mose erneut rufen und hatte einen neuen Kompromiss: nur die Männer sollten Gott opfern, Frauen und Kinder sollten zurückbleiben. Mose lehnte dies ab. Die Heuschrecken vernichteten den Rest der Ernte, den der Hagel übrig gelassen hatte. Der Pharao lenkte erneut ein und machte Versprechungen, die er dann nicht einhielt, als die Heuschrecken durch Moses Gebet verschwunden waren. Die nächste Plage wandte sich direkt gegen den ägyptischen Sonnengott Re. Drei Tage lang herrschte absolute Finsternis. Nur in den Wohnungen der Israeliten gab es Licht. Das stellte Gott als den wahren Herrn und Geber von Licht und Leben heraus. Trotzdem wollte sich der Pharao weiterhin nicht vor diesem Gott demütigen, sondern machte nur einen neuen Kompromissvorschlag.

Gebet: Herr, Jesus allein ist das Licht der Welt. Hilf mir heute, diesem Jesus nachzufolgen und mache mich zu Licht und Salz für meine Umgebung.

Ein Wort: Wer Jesus nachfolgt, hat das Licht des Lebens