Veröffentlicht in 2. Mose, Exodus

Sie taten, wie ihnen der Herr geboten hatte

Exodus 7,1-13 (6)

„Mose und Aaron taten, wie ihnen der Herr geboten hatte.“

Nachdem Mose seinen Blick von der schwierigen Situation auf den allmächtigen Gott gerichtet hatte, konnte Gott ihm helfen, auch eine geistliche Sichtweise seiner eigenen Person zu bekommen. Gott hatte Mose zum Gott über den Pharao gesetzt und Aaron zu seinem Propheten gemacht. Der Pharao sollte zwar weiter nicht auf Mose und Aaron hören, aber dies hatte Gott so bestimmt, um sich durch viele Zeichen und Wunder als der Herr zu erweisen. Mose war bereits 80 und Aaron 83 Jahre alt. Trotzdem nahmen die beiden ohne Diskussion Gottes Auftrag an. Aaron warf nach Gottes Anweisung seinen Stab vor dem Pharao hin und er wurde zur Schlange. Der Pharao rief seine Weisen und Zauberer, die ebenfalls ihre Stäbe hinwarfen, aus denen dann Schlangen wurden. Aarons Stab erwies sich jedoch als überlegen, indem er die Stäbe der Zauberer verschlang. Der Pharao wurde trotz dieses eindeutigen Zeichens verstockt und hörte nicht auf sie, wie Gott bereits angekündigt hatte. Wenn wir das Wesen Gottes tiefer kennen gelernt haben, beeinflusst das auch unsere Sichtweise auf uns selbst. Wir sind dann nicht mehr das hilflose Opfer schlechter Umstände oder böser Menschen, sondern Gottes Boten für die Menschen, die ihn noch nicht kennen. Wir sind wie Aaron und Mose auch keineswegs unbewaffnet (vgl. Epheser 6,17).

Gebet: Herr, danke, dass Du mir einen Auftrag anvertraut und mein Leben sinnvoll gemacht hast. Mache mich bereit, heute alles zu tun, was du mir geboten hast.

Ein Wort: Tue das, was Dir der Herr geboten hat!