Veröffentlicht in 2. Mose, Exodus

So spricht der Herr

Exodus 5,1-21 (1)

„Danach gingen Mose und Aaron hin und sprachen zum Pharao: So spricht der Herr, der Gott Israels: Lass mein Volk ziehen, dass es mir ein Fest halte in der Wüste.“

Mose und Aaron traten vor den Pharao und brachten Gottes Forderung vor ihn: Lass mein Volk ziehen, dass es mir ein Fest halte in der Wüste. Der Pharao war nicht beeindruckt. Er fühlte sich an die Worte eines unbekannten Gottes eines Sklavenvolkes nicht gebunden. Aaron und Mose kündigten ihm die Konsequenzen seiner Weigerung an. Hierauf reagierte der Pharao mit einer Verschärfung der Arbeitsbedingungen der Israeliten. Bisher hatten sie Häcksel für die Ziegelherstellung geliefert bekommen, nun aber sollten sie sich selbst um den Häcksel kümmern, aber trotzdem das festgelegte Soll an Ziegeln herstellen. Das war unmöglich zu schaffen. Die Aufseher unter den Israeliten wurden geschlagen, als das Arbeitspensum nicht erfüllt wurde. Sie beschwerten sich beim Pharao, aber erfuhren dort, dass die neuen Regeln vom Pharao selbst kamen und dass die Forderung von Mose und Aaron der Anlass hierfür war. Plötzlich standen die Aufseher nicht mehr hinter Mose und Aaron, sondern wünschten sogar Gottes Zorn auf sie herab. Wenn wir einen geistlichen Kampf aufnehmen, dann werden wir auf Widerstand stoßen – bei den Mächten des Teufels, der die Menschen unter seiner Kontrolle halten will, aber auch bei den Menschen, denen wir eigentlich helfen wollen.

Gebet: Herr, hilf mir, dass ich Deinem Auftrag folge, auch wenn ich dabei auf Widerstand stoßen werde.

Ein Wort: Lass mein Volk ziehen!