Veröffentlicht in 2. Mose, Exodus

Ich will dich zum Pharao senden

Exodus 2,23-3,12 (3,10)

„so geh nun hin, ich will dich zum Pharao senden, damit du mein Volk, die Israeliten, aus Ägypten führst.“

Das Leben der Israeliten war inzwischen so schwer geworden, dass sie zu Gott um Hilfe schrien. Gott erhörte ihr Gebet und gedachte an seinen Bund mit Abraham. Er erschien Mose, als er am Berg Horeb die Schafe seines Schwiegervaters hütete, durch seinen Engel in einem brennenden Dornbusch, der brannte, ohne zu verbrennen. Hier hatte Mose nicht mit Gott gerechnet. Er hatte das Land für ein verfluchtes Land gehalten. Aber Gott forderte ihn auf, seine Schuhe auszuziehen, weil der Ort heiliges Land ist. Nicht das Land war unrein, sondern Moses „Schuhe“, das heißt seine Herzenshaltung. Entscheidend, um Gott zu begegnen, sind nicht unsere Umgebung oder unsere äußeren Bedingungen, sondern unsere innere Haltung. Als Mose gehorchte, stellte sich Gott als der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs vor und eröffnete ihm seinen Plan, sein Volk aus der Sklaverei heraus und in das verheißene Land zu führen. Dazu wollte er Mose als sein Werkzeug gebrauchen und ihn zum Pharao senden. Mose fühlte sich nicht bereit oder geeignet. Gott richtete seinen Blick weg von sich selbst auf ihn, den allmächtigen Gott. Er selbst wollte mit Mose sein. Gott beruft uns nicht wegen unserer menschlichen Fähigkeiten, sondern aus seiner Souveränität heraus. Er wird seinen Plan mit uns selber ausführen.

Gebet: Herr, danke dass Du unsere Leiden siehst und Errettung planst. Lass mich heute alles ablegen, was mich hindert, Deine Stimme zu hören.

Ein Wort: Gott will Dich senden