Veröffentlicht in Hiob

Hiobs früheres Glück

Hiob 29,1-25 (2.3)

„O dass ich wäre wie in den früheren Monden, in den Tagen, da Gott mich behütete, da seine Leuchte über meinem Haupt schien und ich bei seinem Licht durch die Finsternis ging!“

Hiob erinnert sich zurück an das Glück, welches er früher erlebt hatte. Er hatte früher Gottes Güte erfahren, hatte ein glückliches Familienleben, war wohlhabend und seine Kinder waren bei ihm. Obwohl Hiob jetzt sehr leidet, hatte er sich früher des großen Ansehens nicht nur bei den Jüngeren, sondern auch bei den Älteren, erfreut. Der Grund, weshalb Hiob ein so hohes Ansehen genoss, findet man hier in drei Punkten. Zuerst war Gott die Segensquelle seines Lebens. Alles, was er in seinem Leben hatte, kam von Gott. Gott war mit ihm und behütete sein Leben, seine Gesundheit und sein Ansehen. Zweitens vergaß er die empfangene Gnade Gottes nicht, sondern half den Bedürftigen, den Armen und die Waisen. Diejenigen, die seine Hilfe bekommen hatten, segneten ihn von Herzen. Ihr Segen kam über ihn. Zuletzt sorgte er vor allem für Gerechtigkeit und unterstützte die Sache der Armen und der Verlassenen. Das waren die Gründe, weswegen Gott ihn segnete und glücklich machte. Hiob war ein gesegneter Mann mit Gesundheit, Ehre und Wohlstand. Darum wird Gott ihn künftig noch mehr segnen. Jesus sagt (Joh 5,28.29), dass diejenigen, die Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens hervorgehen werden, die aber Böses getan haben, zur Auferstehung des Gerichts.

Gebet: Vater, hilf mir auch Gutes zu tun.

Ein Wort: Führe ein gesegnetes Leben!