Veröffentlicht in 2. Chronik

Nach dem Gebot des Mose

2. Chronik 8,1-17 (12.13a)

„Von da an opferte Salomo dem HERRN Brandopfer auf dem Altar des HERRN, den er gebaut hatte vor der Vorhalle, was Tag für Tag zu opfern war nach dem Gebot des Mose …“

Salomo baute den Tempel und baute sein Königshaus aus. Dann befestigte er die Städte an den Außengrenzen seines Kerngebiets und verbesserte die Infrastruktur und Lebensmittelversorgung. Salomo machte die von den kanaanitischen Stämmen verbliebenen Menschen fronpflichtig. Zur Stärkung der Beziehung mit Ägypten hatte er eine Tochter des Pharao geheiratet, ließ sie aber außerhalb Jerusalems wohnen, weil sie sich nicht zum Gott Israels bekannte. Salomo ordnete den Opferdienst sorgfältig gemäß den Vorgaben, die Mose, der Knecht Gottes, überliefert hatte (3. Mose 23; 4. Mose 28–29). Den Dienst der Priester und Leviten ordnete er genau nach den Vorgaben seines Vaters David. Salomos Beziehung mit König Hiram von Tyrus entwickelte sich positiv weiter, und die Wirtschaft florierte. Während der Verfasser hier unterstreicht, dass sich Salomo an Gottes Wort orientierte, zeigen kleine Details zugleich, dass nicht alles gut war. Der Verbleib der heidnischen Kanaaniter, wenn auch als fronpflichtig, und die Ehe mit einer Heidin waren von Gott ausdrücklich und streng verboten worden, weil sie am Götzendienst festhielten und das Land der Verheißung damit „verunreinigten“.

Gebet: Herr, vergib mir die gut aussehenden Kompromisse, die meinen Glauben untergraben. Schenke mir ein reines Herz und Bereitschaft, dafür weltlichen Verlust in Kauf zu nehmen.

Ein Wort: Befolge Gottes Wort von ganzem Herzen