Veröffentlicht in 2. Chronik

Bitte, was ich dir geben soll

2. Chronik 1,1-17 (10)

„So gib mir nun Weisheit und Erkenntnis, dass ich vor diesem Volk aus und ein gehe; denn wer kann dies dein großes Volk richten?“

Salomo war ein junger Mann, als er seinem Vater David auf den Thron folgte. Er hatte wenig „Lebenserfahrung“. Der Verfasser betont gleich zu Anfang, dass Gott mit ihm war und ihn immer größer machte. Was wird als seine erste nachhaltige Amtshandlung erwähnt? Er lud das Volk zu einer Versammlung an der Stiftshütte und dem Bronzealtar ein, um dort Gott Opfer zu bringen. Die Stiftshütte war ein Relikt aus der Zeit des Exodus, als Gott Israel aus der ägyptischen Sklaverei errettet hatte. Dieses große, transportable Zelt war Gottes Wohnung inmitten seines Volkes. Die dortige Versammlung war ein Signal des jungen Königs an sein Volk, wer der wahre Regent Israels sein sollte. Gott segnete Salomos Schritt und machte ihm ein verlockendes Angebot. Was sollte Salomo sich von Gott wünschen? Er bat um Weisheit und Erkenntnis zur Führung des Volkes Gottes. Ihm war bewusst, dass er seiner Verantwortung als König nur mit Gottes Hilfe und Führung gerecht werden könnte. Gott freute sich über das einfache Herz und Anliegen Salomos. Gott bestätigte diese Gaben. Außerdem gab er Salomo noch viel mehr. Salomos Reichtum und Einfluss wuchsen; sein Land wurde eine Drehscheibe des Handels mit wertvollen Waren.

Gebet: Herr, bitte gib mir Weisheit und Erkenntnis für die Aufgaben, die vor mir liegen. Segne unsere Gemeinde und unser Land mit Leitern, die dich ehren und auf dich hören.

Ein Wort: Ich wünsche mir …