Veröffentlicht in 1. Korinther

Tut alles zu Gottes Ehre

1. Korinther 10,14-33 (31)

„Ob ihr nun esst oder trinkt oder was ihr auch tut, das tut alles zu Gottes Ehre.“

Durch das Abendmahl haben wir Gemeinschaft mit dem Blut und Leib Christi. Unter den Korinthern gab es aber einige, die sowohl am Abendmahl teilnahmen als auch Götzenopferfleisch aßen. Das war so, als ob sie gleichzeitig am Tisch des Herrn und am Tisch der bösen Geister teilnehmen. Paulus warnte vor solchen Kompromissen. Christus hat uns von der Macht der Sünde und vom Gesetz frei gemacht. Deshalb dürfen wir alle Speisen essen. Nicht alles, was erlaubt ist, dient aber auch zum Guten. Wir sollen unsere Freiheit zur Ehre Gottes gebrauchen, indem wir unsere Glaubensgeschwister aufbauen. Manchmal müssen wir dafür aus Liebe zu anderen und aus Rücksicht gegenüber ihrem Gewissen auf bestimmte Speisen (oder Kleidungsstücke, Vergnügungen, Verhaltensweisen usw.) verzichten. Alles, was wir denken, sagen und tun, auch scheinbar nebensächliche Dinge wie essen und trinken, arbeiten und ausruhen, Musik oder Sport betreiben und sogar schlafen sollen wir für die Ehre Gottes tun.

Gebet: Herr, danke für Jesus, der mich von der Macht der Sünde und vom Gesetz frei gemacht hat. Hilf mir heute, meine Freiheit zu deiner Ehre zu gebrauchen.

Ein Wort: Tue alles zu Gottes Ehre