Veröffentlicht in Lukas

Wer Ohren hat zu hören, der höre!

Lukas 8,1-10 (8)

„Und anderes fiel auf das gute Land; und es ging auf und trug hundertfach Frucht. Da er das sagte, rief er: Wer Ohren hat zu hören, der höre!“

Jesus zog durch Städte und Dörfer, um das Evangelium vom Reich Gottes zu verkündigen. Bei ihm waren die Zwölf, sowie einige Frauen, die seine Heilungs- und Veränderungskraft persönlich erfahren hatten. Sie drückten ihre Liebe und Dankbarkeit aus, indem sie Jesus und seinen Jüngern mit ihrer Habe dienten. Wie könnte Jesus sowohl seinen Jüngern als auch der großen Menge am besten das Reich Gottes verkündigen? Er gebrauchte dafür ein Gleichnis. Das Beispiel des Sämanns war seinen Zuhörern sehr vertraut. Sie wussten aus eigener Erfahrung, dass Samen nicht auf jedem Untergrund gut wachsen kann, sondern nur auf gutem Land. Am Ende seines Gleichnisses ermahnt Jesus seine Zuhörer: Wer Ohren hat zu hören, der höre! Die meisten seiner Zuhörer gaben sich jedoch mit der oberflächlichen Bedeutung des Gleichnisses zufrieden. Sie gingen nach Hause, ohne wirklich etwas mitgenommen zu haben. Nur seine Jünger fragten Jesus nach der Bedeutung. Wir können die Geheimnisse des Reiches Gottes nur verstehen, wenn wir uns nicht mit der oberflächlichen Aussage des Wortes Gottes zufriedengeben, sondern danach fragen, was es für uns persönlich bedeutet.

Gebet: Herr, danke für Dein Wort, das die Kraft hat, Frucht zu bringen. Vergib mir meine Oberflächlichkeit und hilf mir heute, Dir gut zuzuhören.

Ein Wort: Gebrauche deine Ohren!