Veröffentlicht in Nehemia

Jeder hatte sein Schwert umgürtet

Nehemia 3,33-4,17 (4,12)

„Und ein jeder, der baute, hatte sein Schwert um die Lenden gegürtet und baute so; und der die Posaune zu blasen hatte, stand neben mir.“

Nach wenigen Wochen war die Mauer Jerusalems bereits bis zur halben Höhe geschlossen. Doch Gottes Werk geht selten ohne Widerstand voran. Die Probleme häuften sich. Vor allem die Nachbarvölker sahen in dem Wiederaufbau Jerusalems eine Bedrohung der eigenen Existenz. Sie versuchten mit allen Mitteln das gute Werk in Jerusalem zu zerstören. Ihre Waffen waren öffentliche Verspottung, Stiftung von Verwirrung, und schließlich der Plan einer tödlichen Invasion. Diese Drohgebärden führten dazu, dass die jüdische Bevölkerung in Furcht geriet. Außerdem wurde die Kraft der eigenen Träger schwächer. Wie reagierte Nehemia auf die inneren und äußeren Widerstände? Wie immer betete er zuerst: „Höre, unser Gott, wie verachtet sind wir!“ Anschließend ermutigte er die eigenen Leute: „Fürchtet euch nicht vor ihnen; gedenkt an den Herrn, der groß und schrecklich ist, und streitet für eure Brüder, Söhne, Töchter, Frauen und Häuser!“ Schließlich änderte er die Strategie. Die Hälfte der Bauleute sollte Wache schieben, die andere Hälfte sollte weiterbauen. Dabei sollte ihr Schwert um ihre Lenden gegürtet sein. Der Schall der Posaune war zum einen die Aufforderung zum Sammeln und zum andern der Glaubensaufruf, dass Gott für sie streiten würde.

Gebet: Höre, mein Gott, wie verachtet ich bin. Ich habe mein Schwert um meine Lenden gegürtet. Es ist das Schwert des Geites – meine Bibel. Du streitest für mich.

Ein Wort: Jeder hatte sein Schwert um die Lenden gegürtet