Veröffentlicht in 1. Mose

Dem Herrn ist nichts unmöglich

1. Mose 18,1-15 (14)

„Sollte dem Herrn etwas unmöglich sein? Um diese Zeit will ich wieder zu dir kommen übers Jahr; dann soll Sara einen Sohn haben.“

Gott erschien Abraham an seinem Wohnort in Mamre in der Gestalt von drei Männern. Abraham nahm den unangekündigten Besuch mit großer Gastfreundschaft auf. Dies zeigt seine stete Bereitschaft, Gott und den anderen Menschen zu dienen. Er ließ Fleisch eines guten Kalbs, Milch und Butter zubereiten und ließ Sara Brot aus feinem Mehl backen. All dies servierte er dem Besuch. Während sie aßen, überließ Abraham seinen Gästen die besten Plätze im Kühle spendenden Schatten. Einer der Männer erkundigte sich nach Sara. Für sie sagte er voraus, dass sie um diese Zeit im nächsten Jahr einen Sohn haben würde. Abraham und Sara waren bereits hochbetagt. Sara bekam das Gespräch der Männer mit. Der Gedanke, doch noch schwanger zu werden, belustigte sie. Darum lachte sie. Dies merkte der Gast und sprach sie darauf an. Da leugnete Sara ihr Lachen, denn sie fürchtete sich. Das Göttliche, welches der Besucher ausstrahlte, muss sie getroffen haben. So aber wurde sie offen für die Botschaft, welche dieser für sie hatte: Gott ist nichts unmöglich. Sie durfte und sollte glauben, dass er seine Verheißungen erfüllt. Sara würde einen Sohn bekommen. Für Gottes Segen, für seine Liebe und seine Gegenwart ist es nie zu spät, egal wie alt wir sind.

Gebet: Danke, Herr, dass deine Liebe, dein Segen und deine Gegenwart niemals aufhören. Ich will dir fest vertrauen.

Ein Wort: Dem Herrn ist nichts unmöglich