Veröffentlicht in 1. Mose

Abrams Berufung

1. Mose 12,1-9 (2)

„Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein.“

Als Abram 75 Jahre alt war, sprach Gott zu ihm persönlich: „Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will.“ Er versprach ihm dafür reichsten Segen. In Abram sollten alle Geschlechter auf Erden gesegnet werden! Tatsächlich machte Gott Abram zum Stammvater Israels sowie aller Juden und Christen. Für Abram muss es sehr schwierig gewesen sein, seine Verwandten zu verlassen und die Reise ins Ungewisse zu wagen. Weder wusste er, wie das Land aussah, noch was ihn dort, im Gebiet eines fremden Volkes, erwartete. Aber er entschied sich dazu, Gottes Berufung zu folgen. Mit sich nahm er seine Frau, seinen Neffen, seine Bediensteten und Besitztümer. In Kanaan angekommen, durchzog er das Land bis an die Stätte bei Sichem. Dort erschien ihm der Herr erneut und versprach ihm, das Land seinen Nachkommen zu geben. Aus Dankbarkeit baute Abram Gott dort einen Altar. Aber nicht nur hier, sondern auch als er weiterzog und sich in der Nähe von Bethel niederließ und dort betete. Das zeigt, dass Abram eine persönliche Beziehung zu Gott hatte und seine Orientierung suchte. Später zog Abram weiter in den Süden des Landes.

Gebet: Danke, Herr, für deinen reichen Segen. Lehre mich eine Haltung von Gehorsam, Hoffnung und Dankbarkeit gegenüber dir.

Ein Wort: Wandeln in der persönlichen Beziehung mit Gott