Veröffentlicht in Offenbarung

Die Bäume des Lebens

Offenbarung 22,1-5 (2)

„mitten auf ihrer Straße und auf beiden Seiten des Stromes Bäume des Lebens, die tragen zwölfmal Früchte, jeden Monat bringen sie ihre Frucht, und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker.“

Der Engel zeigt Johannes einen Strom lebendigen Wassers. Er geht von dem Thron Gottes und des Lammes aus. Die Quelle dieses Stroms ist Gott der Herr. Auf beiden Seiten des Stromes wachsen Bäume des Lebens, die jeden Monat ihre Frucht tragen. Man kann diese Stadt Gottes mit dem Garten Eden vergleichen. Im Garten Eden gab es auch einen Baum des Lebens. Aber nach dem Sündenfall wurde der Weg dorthin versperrt. Als Folge mussten alle Menschen sterben. Nun hat Gott eine neue Stadt Gottes vom Himmel geholt. Alle gesegneten Menschen aus allen Völkern kommen dorthin und nehmen die Früchte des Lebens zum Leben und die Blätter zur Heilung. Daher kann es in der Stadt Gottes weder Tod noch Krankheit geben, sondern nur das Leben und die Heilung. Nichts Verfluchtes ist mehr dort. Auf diese Weise werden alle Völker den Segen Abrahams in Wirklichkeit erfahren. Es gibt aber eine andere Gruppe Menschen, die noch mehr gesegnet sind; das sind die Knechte Gottes. Seine Knechte tragen den Namen Gottes an ihren Stirnen. Sie werden regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das ist die königliche Priesterschaft. Es wird keine Nacht mehr sein und sie bedürfen kein Lichts der Sonne. Denn Gott der Herr wird sie erleuchten.

Gebet: Lieber Jesus, du hast für uns so eine wunderbare Stadt vorbereitet. Hilf uns darum, dir treu zu dienen.

Ein Wort: Das neue Paradies

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Das neue Jerusalem

Offenbarung 21,9-27 (21)

„Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, ein jedes Tor war aus einer einzigen Perle, und die Straße der Stadt war aus reinem Gold wie durchscheinendes Glas.“

Wie sieht das neue Jerusalem aus und wer darf darin hineinkommen? Das neue Jerusalem, die heilige Stadt, ist kein Bauwerk von Menschen, sondern allein von Gott. Die Stadt hat die wunderbare Herrlichkeit Gottes, sodass sie keiner Sonne mehr bedarf. Die Stadt hat zwölf Tore und jede Seite hat drei Tore. Sie ist viereckig angelegt und ihre Länge ist so groß wie die Breite. Die Länge umfasst zwölftausend Stadien, umgerechnet 2.220 km. Diese Länge ist mehr als die Entfernung von Hamburg nach Moskau. Unvorstellbar ist auch, dass die Länge und die Breite und die Höhe der Stadt gleich sind. Das höchste Gebäude der Welt ist zur Zeit die Burj Khalifa (828 m), und danach folgt der Schanhai Tower (632 m). Die Höhe der Gottesstadt geht aber weit über die Erdatmosphäre hinaus. In der Stadt Gottes gibt es so viele Wohnungen, dass alle Kinder Gottes kommen und darin wohnen können. Ein jedes Tor ist aus einer einzigen Perle. In Matthäus 13 suchte ein Kaufmann gute Perlen. Als er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie. In der Stadt Gottes besteht das ganze Tor aus einer einzigen Perle. Es lohnt sich, sich alle Mühe zu geben, in die Stadt zu kommen. Aber nichts Unreines wird hineinkommen. Keiner, der Gräuel tut und Lüge, sondern allein, die geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes.

Gebet: Herr Jesus, wunderbar ist deine Stadt!

Ein Wort: Wir sehnen uns nach der Stadt Gottes