Veröffentlicht in 2. Mose, Exodus

Moses Lobgesang

Exodus 15,1-21 (11)

„Herr, wer ist dir gleich unter den Göttern? Wer ist dir gleich, der so herrlich und heilig ist, schrecklich, löblich und wundertätig?“

Die Israeliten sind trocken mitten durchs Meer gegangen und kamen sicher auf der anderen Seite an. Dagegen ertrank das Heer der Ägypter im Meer. Daraufhin singen Mose und die Israeliten dem Herrn einen Lobgesang. Im ersten Abschnitt des Lobgedichtes (1-6) wird das Thema angegeben – die Vernichtung der ägyptischen Armee im Meer. Mose erkennt die große Macht des einzigen wahren Gottes an, der solch eine mächtige Befreiung herbeigeführt hat. Der zweite Abschnitt (7-11) erläutert die Vernichtung der Ägypter in seinen Einzelheiten. Gott hat mit seiner großen Herrlichkeit seine Widersacher gestürzt. Gott ist so mächtig, dass er die Wasser und den Wind zur Vernichtung seiner Feinde gebrauchen kann. Die Ägypter, die sich ihres Sieges sicher waren, gingen im Meer unter wie Blei. Aufgrund dieses großen Wunders Gottes lobt Mose Gott den Herrn: „Herr, wer ist dir gleich unter den Göttern?“ Anschließend beschreibt Mose die Auswirkungen ihrer Errettung, die durch einen solch starken und herrlichen Gott geschah (12- 18). Die Macht Ägyptens ist ausgelöscht worden. Andere Völker, die von der Macht des israelitischen Gottes hören, werden ängstlich. Gott wird sein Volk sicher zum verheißenen Land bringen, dort bei ihnen wohnen, von ihm verehrt werden und die Quelle seines Segens werden.

Gebet: Lieber Vater, du bist unser Gott, der uns rettet und segnet!

Ein Wort: Herr, wer ist dir gleich!

Veröffentlicht in 2. Mose, Exodus

Israels Zug durchs Schilfmeer

Exodus 14,15-31 (29)

„Aber die Israeliten gingen trocken mitten durchs Meer, und das Wasser war ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken.“

Vor den Israeliten liegt das Rote Meer und hinter ihnen der hartnäckige Feind Pharao. Als der Pharao nahe herankommt, wird das ganze Lager von Angst ergriffen. Angst und Panik nehmen zu. Doch weil Mose an die Gegenwart Gottes glaubt, ermutigt er das Volk, auf Gott zu schauen. Tatsächlich offenbart sich der Herr und spricht zu Mose: „Was schreist du zu mir? Sage den Israeliten, dass sie weiterziehen.“ Wie können sie weiterziehen, wenn das Meer vor ihnen liegt? Sollen sie alle ertrinken? Nein, Gott will mitten durch das Meer einen Rettungsweg schaffen. Darum sollen sie weiterziehen. Dafür soll Mose nur seinen Stab über das Meer ausstrecken, und das Wasser soll sich teilen, und der Grund des Meers würde trockener Boden sein. Durch den Glauben handelt Mose so, wie es Gott sagte. Da geschieht ein Wunder. Gott teilt das Meer durch einen starken Ostwind und trocknet den Meeresboden. Der Engel Gottes stellt sich hinter Israel, um das Heer der Ägypter auf Abstand zu halten. Was tun nun die Israeliten? Durch den Glauben gehen sie durch das Rote Meer hindurch. Aber die Ägypter, die ihnen nachfolgen, ertrinken alle im Meer. Dieses Ereignis ist das letzte Gericht über die Ägypter und gleichzeitig die unwiderrufliche Befreiung für Israel.

Gebet: Lieber Vater, du kannst in jeder Lage einen Weg schaffen. Bitte öffne mir einen Rettungsweg!

Ein Wort: Gott schafft einen Weg mitten durchs Meer.