Veröffentlicht in Daniel

Er ist ein Retter

Daniel 6,12-29 (28)

„Er ist ein Retter und Nothelfer, und er tut Zeichen und Wunder im Himmel und auf Erden. Der hat Daniel von den Löwen errettet.“

Die neidischen Fürsten kannten Daniels Treue gegenüber Gott und seine festen Gebetseiten. Sie hörten Daniel laut beten, loben und danken. Sie verklagten ihn wie geplant beim König. Der König war sehr betrübt und versuchte mit allen Mitteln, Daniel vor der Strafe zu bewahren, aber er selbst war an sein eigenes unaufhebbares Gesetz gebunden. So wurde Daniel in die Löwengrube geworfen und dessen Eingang versiegelt. Der König hoffte inständig, dass Gott Daniel helfen würde. Die Nacht über fastete er und konnte nicht schlafen. Früh am Morgen eilte er zur Löwengrube und rief ängstlich nach Daniel. Daniel war noch am Leben! Gottes Engel hatte den Löwen das Maul zugehalten, so dass sie ihm nichts anhaben konnten. Der König war sehr froh und ließ Daniel aus der Grube ziehen. Nun wurden die Ankläger selbst den Löwen vorgeworfen und von diesen sofort zermalmt. Darius erließ ein Schreiben, in dem er seinem ganzen Reich befahl, den Gott Daniels zu fürchten. Dieser Gott ist ein Retter und Nothelfer und seine Herrschaft hat kein Ende. Er hat Daniel von den Löwen errettet. Es gibt Situationen, in denen uns Menschen nicht helfen können. In einer solchen Lage brauchen wir nicht ängstlich zu sein oder zu verzweifeln. Unser Gott schützt die Seinen. Er ist ein Retter und Nothelfer, sogar in einer Löwengrube.

Gebet: Herr, du bist mein Gott, mein Retter und Nothelfer. Bewahre die Deinen in jeder Lage.

Ein Wort: Unser Gott ist ein Retter und Nothelfer

Veröffentlicht in Daniel

Er betete, lobte und dankte Gott wie zuvor

Daniel 6,1-11 (11)

„Als nun Daniel erfuhr, dass ein solches Gebot ergangen war, ging er hinein in sein Haus. Er hatte aber an seinem Obergemach offene Fenster nach Jerusalem, und er fiel dreimal am Tag auf seine Knie, betete, lobte und dankte seinem Gott, wie er es auch vorher zu tun pflegte.“

Daniel diente danach dem persischen König Darius in verantwortlicher Position. Sein Geist war wegen seines Glaubens überragend, was den Neid der anderen Fürsten hervorrief. Sie suchten vergeblich einen Grund, ihn anzuklagen, da er untadelig war. Der einzige Punkt, der ihn angreifbar machen könnte, war sein Glaube. Die Neider schmeichelten dem König und brachten ihn dazu, den unsinnigen Befehl zu erlassen, dass niemand in den nächsten 30 Tagen etwas von jemandem außer vom König selbst erbeten dürfe. Wer dagegen verstieße, sollte den Löwen vorgeworfen werden. Daniel ließ sich in keinerlei Weise davon beeinflussen. Wie bisher führte er sein treues Gebetsleben weiter und betete, lobte und dankte Gott. Dabei betete er laut am offenen Fenster in Richtung Jerusalem. Er fürchtete sich nicht, Gott laut um Hilfe und Segen zu bitten und dadurch gegen das Gebot des Königs zu verstoßen. Er wusste, dass Gott allein das Lob gebührt und dass Gott allein helfen kann. Von Daniel lernen wir, wie wir durch das treue Gebet die Beziehung zu Gott zu pflegen können, sei es im persönlichen oder gemeinsamen Gebet und uns durch nichts und niemanden davon abbringen zu lassen.

Gebet: Herr, ich komme im Gebet zu dir, lobe dich und danke dir und will mich durch nichts davon abhalten lassen.

Ein Wort: Unbedingt im Gebet zu Gott bleiben