Veröffentlicht in Epheser

Wach auf, der du schläfst!

Epheser 5,8-20 (14)

„denn alles, was offenbar wird, das ist Licht. Darum heißt es: Wach auf, der du schläfst, und steh auf von den Toten, so wird dich Christus erleuchten.“

In diesem Abschnitt geht es auch um unsere neue Identität in Christus: „Denn ihr wart früher Finsternis; nun aber seid ihr Licht in dem Herrn. Lebt als Kinder des Lichts“ (8). Früher waren wir Finsternis und Kinder der Finsternis. Deshalb waren unsere Gedanken finster und nichtig, unsere Taten waren fruchtlos. In unserem Herrn haben wir eine neue Identität. Wir sind nicht mehr Kinder der Finsternis, sondern Kinder des Lichts. Darum sollen wir dementsprechend leben. Dafür sollen wir prüfen, was dem Herrn wohlgefällig ist. Wir sollen keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis haben. Stattdessen sollen wir sie aufdecken und uns davon trennen. Wir selber müssen vom Schlaf aufwachen. Wir müssen von den Toten aufstehen, und zwar durch den Glauben. Wenn wir das tun, wird uns Christus erleuchten. Wir sollen sorgfältig darauf achten, wie wir unser Leben führen, nämlich weise. Für Gott sollen wir die Zeit auskaufen und gut nutzen. Wir sollen uns nicht mit Alkohol voll füllen, sondern vielmehr mit dem Heiligen Geist. Dies ist der Schlüssel für unser Glaubensleben. Gott möchte, dass wir einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern ermutigen und ihm allezeit für alles danken.

Gebet: Lieber Vater, vielen Dank für deinen Geist, den du uns gegeben hast. Hilf uns, vom Schlaf aufzuwachen.

Ein Wort: Lass dich von Christus erleuchten

Veröffentlicht in Epheser

Ahmt Gott als seine geliebten Kinder nach

Epheser 5,1-7 (1)

„So ahmt nun Gott nach als geliebte Kinder.“

Was bedeutet es, in der Liebe zu leben, und wie können wir das tun? Das ist ein Leben, das das Beispiel Gottes nachahmt. Wir sind Gottes geliebte Kinder und sollen in der Liebe wandeln, wie Christus uns geliebt hat. Wie Kinder ihre Eltern nachahmen, sollen wir dem Vorbild Gottes folgen. Welches Beispiel hat uns unser Herr Jesus hinterlassen? Christus hat uns geliebt und sich selbst als Gabe und Opfer für uns gegeben. Dies war für Gott ein lieblicher Geruch. Unsere Liebe zu anderen Menschen sollte ebenso sein – eine Liebe, die bereit ist, Opfer zu bringen. Als Heilige, die Gott gehören, sollen wir uns von Unzucht, jeder Art von Unreinheit und Habsucht fernhalten, ja nicht einmal darüber reden. Ebenso auch von schändlichem Tun, schmutzigem, dummem oder anzüglichem Gerede. Dies hat in unserem Leben nichts zu suchen, weil es Gottes Gnade und Gegenwart in uns nicht widerspiegelt. Die Unzüchtigen, Unreinen und Habsüchtigen bzw. Götzendiener sind vom Erbe Gottes ausgeschlossen. Wir sollen uns davor hüten, mit leeren Worten verführt zu werden. Alle diese Dinge rufen Gottes Zorn über diejenigen hervor, die sich weigern, ihm zu gehorchen.

Gebet: Lieber Vater, danke, dass du uns so sehr liebst. Hilf uns, dich nachzuahmen und dir ähnlich zu werden.

Ein Wort: Lebe in der Liebe